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Die Antwort von Signe Guttormsen
Gedrippt, gedroppt, verwischt, verlaufen, verschwungen,
ganz genau so hat Signe Guttormsen, dänische Malerin in Köln,
über Jahre Serien ihrer Farbfeldmalerei gefertigt. Und weil sie an
Kölns Ringbahn wohnt, also immer diese Farbschlieren ziehenden
Containerzüge sieht und fotografiert, steigt sie erst aus der
schwarz-weißen in die farbige, dann in die konische und jetzt
schließlich in die fragmentierende Bearbeitung des
Bildträgers ein.
Der vorliegende Katalog zu einer großen Übersichtsschau in
Dänemark zeigt all diese Stationen und endet bei den neuesten,
ganz außergewöhnlich abstrakten, material- wie
farbmüden, aber eben auch -satten Malerei in Versatzstücken.
Endlich, so möchte man meinen, ist es jemandem gelungen, Fraktale
zu malen.
Signe Guttormsen’s Answer
Dripping, dropping, smearing, running, twisting – this is exactly
how the Cologne-based Danish painter Signe Guttormsen has produced her
series of colourfield painting over the years. And because she lives
next to Cologne’s busy railway and sees and photographs the
colour smears of container trains tearing past daily, she moves from
black and white to colour, then into the conical and finally the
fragmentary processing of the image.
This particular catalogue on a large retrospective show in Denmark
shows all these milestones and arrives at the latest, extraordinary
abstract, material/colour-weary, but also luxurious segmented
paintings. At last somebody has managed to paint fractals.