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Einige der vorliegenden Aquarelle entstanden auf teilweise beschmutzten
Blättern. Auf Blättern, die als Unterlage für das Malen von anderen Aquarellen
gedient hatten oder die bei dieser Tätigkeit in Reichweite lagen, sodass der
Künstler auf ihnen mal seinen Pinsel abtupfen und dieses oder jenes Valeur
einer Farbe überprüfen konnte. Solche Arbeitspapiere im eigentlichen Sinne des
Wortes wurden nun zur Basis von Aquarellen und von Malereien, die von heiter
wirkenden Fleckenfeldern bis zu intensiven Auseinandersetzungen zwischen
unterschiedlichen Formprinzipien reichen. Die gleichsam aus sich selbst heraus
gebildeten Anfänge dieser neuen »Bildersprache« thematisieren
selbstverständlich auch das Phänomen des Horror Vacui, das doppelsinnig
verlangt, dass einerseits der Leere, dem reinen Weiß des Blattes der Garaus
gemacht werden soll, während diese Aufgabe gleichzeitig Ängste weckt, die jede
Setzung schier unmöglich machen.
Vielleicht läßt sich sogar eine Beziehung zum französischen Impressionismus
knüpfen, der in seiner Suche nach der wahrhaften visuellen Erkenntnis und
Abbildung der Welt buchstäblich auf die Essenz des Flecks zurückgeworfen wurde.
Denn dieser Fleck ist letztlich nichts anderes als die »tache«, aus der sich
das impressionistische Bild der Welt als extreme Fragmentierung der sichtbaren
Wirklichkeit in der Malerei aufbaut, und da können wir in diesen Bildern schon
die zeitgenössische Antwort auf diese Fragmentierung der Wirklichkeit sehen.

You can make something out of
nothing
Some of the current batch of watercolors were originated on partially sullied
sheets of paper, on sheets that had been used either as an underlay for the
painting of other watercolors or one that were to hand during this process in
order that the artist could dab his brush now and then or test the value of a
particular color. Such literal »working papers« now form the basis for
watercolors and paintings, which cover the whole range from cheery fields of
paint blots to an intensive encounter between different principles of form. It
is self-evident that the quasi self-originating beginnings of this new
»pictorial language« also deal with the phenomenon of horror vacui, which on
the one hand equivocally demands that the emptiness ? the pure white of the
canvas ? should be done away with and yet in so doing, simultaneously induces a
high degree of anxiety, rendering any composition a sheer impossibility.
We can forge a connection to French Impressionism, which was quite literally
thrown back upon the essence of the blot in its quest for that true visual
insight and depiction of the world, as we also could see in these paintings the
contemporary answer for that depiction.